Workshops

Historische deutsche Melodien im ein- und mehrstimmigen Zusammenspiel auf Dudelsäcken 

Dudelsäcke haben die merkwürdige Eigenart, dass selbst einfachste Melodie wunderbar klingen – wenn man sie gelassen vorträgt und das Spiel fließen lässt. Genau darum geht es. Kann man die Melodie problemlos spielen, hört man auf die Mitspieler und fängt an, wirklich miteinander „Musik zu machen“. Will man Tanzmusik spielen, so muss es „wuppen“. Auch darum geht es. Welches Tempo wähle ich, wie betone ich, wie verziere ich? Wie geht die Musik in die Beine der Tanzenden? Der Kurs richtet sich an Spieler mit Lust auf Schwelgen in Bordunen und Melodien. Der „G Sack“ und der „D-Sack“ stehen im Mittelpunkt des Geschehens – jedwedes andere Instrumentarium zur Ergänzung ist jedoch willkommen. Die Melodien stammen aus historischen Notenbüchern von Tanzmusikanten des 18. und 19. Jahrhunderts aus Deutschland und ein wenig Neukomponiertes.  Die Melodien sind meist einfach – aber schön.

Norddeutsche Tanzmusik auf der Handharmonika

Die einfache „Treckfiedel“ – die einreihige Handharmonika – bestimmte die Musik auf den kleineren Tanzböden der norddeutschen Dörfer im 19. Jahrhundert. Wir spielen typische einfache Melodien dieser Zeit und haben Augenmerk auf das Spiel mit dem Balg, der das Tänzerische der Musik betonte. Die Tempi und Melodiebetonungen von Rheinländer, Polka oder Walzer werden beachtet. Willkommen sind auch mehrreihige Instrumente und Musikanten, die den Mut auf die Reduktion auf eine Tonreihe haben. Lassen wir es wuppen!