Solokonzerte

Von Sackpfeifern, Bierfiedlern und anderen Musikanten –

Eine musikalische Reise in die Geschichte der traditionellen Musik vom Mittelalter bis in die Neuzeit
Ein Gesprächskonzert mit Dr. Ralf Gehler

© Severin Rühling

Der Volkskundler Ralf Gehler aus Schwerin entführt Sie in die Welt der Volksmusikanten und ländlichen Festlichkeiten der Vergangenheit. Erzählungen, Sagen, archäologische Funde und archivalische Quellentexte der Zeit zwischen 1500 und 1900 geben interessante Einblicke in die Musikgeschichte Norddeutschlands. Da ist von Stadtmusikanten die Rede, die auf dem Dorfe verprügelt werden, von Dudelsackspielern, die mit Wölfen um die Wette heulen und Harmonikaspielern, die die Tanzmusik des Dorfes spielen. Wer waren diese Musikanten, die traditionelle Musik spielten? Welche Instrumente benutzten sie? 

Im 20. Jahrhundert entdeckte die musikalische Volkskunde diese Welt. Das Folkrevival der heutigen Tage benutzt die historischen Quellen und schafft mit ihnen neue Musik.

Im Vortrag erklingen Volksmusikinstrumente, die heute weitestgehend in Vergessenheit geraten sind – verschiedene Dudelsäcke, Maultrommeln, Flöten, die Waldzither und die Ziehharmonika. 

Im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß kann man dieses Konzert mehrfach im Jahr oder durch Buchung als Wandelkonzert durch das Museum erleben. 
https://www.schwerin.de/kultur-tourismus/kunst-kultur/bildende-kunst-museen/freilichtmuseum-schwerin-muess/unsere-veranstaltungen/

Einführung in die deutsche Dudelsackologie.

Ein Klugscheißer-Konzert mit Ralf Gehler

„Aha! Heut hamma den Dudelsack. Wat is ´n Dudelsack? Da stelle wir uns mal ganz dumm und sagen: ein Dudelsack is ´n altes merkwürdiges Musikinstrument.“

Auf der Basis dieses hier adaptierten klassischen Zitats von Professor Bömmel aus der „Feuerzangenbowle“ gehen wir der Geschichte des Dudelsacks in Deutschland auf die Spur. Das ebenso unterhaltsame wie bildende Unternehmen wird geleitet von Dr. Ralf Gehler – Volkskundler und Musikant aus Schwerin. Es erklingen verschiedenste unterschiedliche Dudelsäcke aus unterschiedlichen Zeitebenen, Instrumente, die einst in deutschen Landen ebenso verbreitet waren wie Sauerkraut oder warme Semmeln. Zur Musik gesellen sich Fragen: Wer spielte für wen und zu welchen Anlässen? Wie funktioniert so ein Gerät eigentlich – und wie hat es sich entwickelt? Warum ist es eigentlich in vielen Gegenden Deutschlands ausgestorben? 
Erzählungen, Sagen und erhaltene Instrumente geben interessante Einblicke in die Dudelsackgeschichte. Da ist von Stadtmusikanten die Rede, die auf dem Dorfe verprügelt werden, von Dudelsackspielern, die mit Wölfen um die Wette heulen und Archäologen, die in Schwindgruben und Schiffswracks Interessantes fanden. Ein Grundriss der Dudelsackologie quasi – von und für Klugscheißer.

Die Brünnlein, die da fließen

Volkslieder zum Mitsingen mit Ralf Gehler

© Fred Ingo Pahl

Sie sind gar nicht so furchtbar – die Lieder, die man damals sang, wenn man arbeitete, in der Gaststube saß oder durch die Landschaft zog. Volkslieder lösen Erinnerungen aus, schaffen Gefühle und beim gemeinsamen Singen schaffen sie manchmal einen wirklichen Zauber. Der Musikant und Volkskundler Dr. Ralf Gehler möchte Sie und Ihre Stimmbänder mitnehmen in die Welt der Lieder der Handwerksburschen, fröhlichen Zecher, Liebenden und Aufmüpfigen der deutschen Vergangenheit. Von umherziehenden Musikanten wird die Rede sein, von freien Gedanken, liebestrunkenen Jünglingen und Mädchen und Omas, die in Hühnerställen Motorrad fahren. Singen sie mit und füllen Sie den Ort mit Klängen. 

Die Texte zum Mitsingen werden verteilt.

Im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß kann man dieses gemeinsame Singen mehrfach im Jahr erleben. 

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Lebendige Musikarchäologie des Nord- und Ostseeraumes

Ein Gesprächskonzert mit Klängen der Vergangenheit

Das Konzert beinhaltet eine Reise in die Frühgeschichte der Musik. Die Entwicklung unserer Musikinstrumente von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit wird anhand von Repliken archäologischer Funde lebendig.  Rekonstruktionen von Flöten, u.a. aus der Wikingersiedlung Haithabu, werden erklingen. Verschiedenste Saiten- und Rohrblattinstrumente des Ostseeraumes haben eine interessante Geschichte.  Archäologische Grabungen aus unterschiedlichsten Teilen Europas brachten in den letzten Jahren eine Vielzahl von Musikinstrumenten ans Tageslicht, die uns einen Einblick in einen Teil der Musikgeschichte liefern, von der keine oder kaum geschichtliche Quellen künden. Oft sind nur Teile eines Instruments erhalten und erst seine gesamte Rekonstruktion anhand von Bildquellen und Vergleichsfunden lässt die Funktion eines jahrhundertealten musikalischen Gegenstandes erkennen. Erst das Spiel auf Repliken und Nachbauten dieser Instrumente lässt deren musikalische Möglichkeiten erahnen und jahrhundertelang verschüttete Klänge wieder zum Leben erwachen. 

Musikalischer Nonnenstaub.

Ein Wandelkonzert durch das Kloster Rehna auf historischen Musikinstrumenten mit Ralf Gehler 

Der Kreuzgang und die Kirche des Klosters Rehna sind die Orte eines Wandelkonzertes auf Musikinstrumenten des 13. bis 17. Jahrhunderts.  An verschiedenen Stationen des Rundganges ist Musik aus jenen Tagen zu hören, in denen Handwerker die Gebäude errichteten und später geistliche Frauen ihren Alltag hinter Klostermauern verbrachten. Der Historiker und Musikant Ralf Gehler musiziert auf Sackpfeifen, Flöten, der Maultrommel und verschiedenen Saiteninstrumenten. Er entführt in die Lebenswelt des Rehnaer Klosters und berichtet vom musikalischen Alltag der Region zwischen Mittelalter und Neuzeit.